GESCHICHTE


Die erste Generation

Um 1860: Der Wandergeselle Ebeling findet in Beckedorf Arbeit bei der Schmiedewitwe Bock.
Er heiratet die Frau, vergrößert bald danach den übernommenen Betrieb um ein weiteres Grundstück.


Die zweite Generation

Aus der Ehe wird am 20.8.1862 Wilhelm Ebeling geboren, der die Dorfschmiede nach dem Tod seines Vaters weiterführt.


Die dritte Generation

Am 12.12.1894 erblickt Wilhelm Ebeling das Licht der Welt, der später die Tradition der alten Dorfschmiede fortführen wird.
Er reißt im Jahre 1929 die alte Schmiede nieder und ersetzt sie durch eine neue.
Es werden in der Hauptsache Hufbeschlag und Wagenbau ausgeübt.


Die vierte Generation

Heinrich Ebeling wird am 4.4.1929 geboren.
Durch den Strukturwandel nach dem zweiten Weltkrieg ergibt sich jetzt ein neues Bild des Schmiedes. Das Zeitalter des Schweißens bricht an.
Heinrich Ebeling legt 1956 seinen ersten Meistertitel ab und erweitert den Betrieb Stück für Stück. Schon bald ist die Werkstatt zu klein.
1957 wird eine neue Produktionshalle errichtet.
Im Jahre 1961 heiratet er Wally Ebeling, geborene Dittrich.
Schon 1966 muß die Werkstatt wieder vergrößert werden, es beginnt die Türenfertigung.
Doch die Räume stellen sich im Laufe der Zeit trotz weiterer Anbauten als nicht mehr zeitgemäß dar. Es werden neue Grundstücke erworben und 1981 entsteht an neuem Platze am Ortsrand mit einer Produktionsfläche von 60x27m die neue Betriebshalle.
Ständiges Erweitern und Erneuern des Maschinen- und Fuhrparks begleiten diese Maßnahmen.


Die fünfte Generation

Im Jahre 1984 wird die Metallbau EBELING GmbH gegründet.
Aus der Ehe von Wally und Heinrich Ebeling gehen vier Kinder hervor: Magdalene (geb. 1962), Angelika (geb. 1964), Christian (geb. 1966) und Michael (geb. 1970).
Christian absolviert nach erfolgreicher Schlosserlehre und Zivildienstzeit das Studium des Maschinenbaus, erweitert seine Kenntnisse darüberhinaus durch eine Ausbildung als Schweißfachingenieur.
Seit 1993 führt er den Betrieb weiter.
Von 1994 bis 1995 wird der Betrieb durch einen Erweiterungsbau von 54x20m in seinen Produktions- und Lagerkapazitäten noch einmal entscheidend gestärkt.


Die sechste Generation

Aus der Ehe von Christian und Gaby Ebeling, geborene Schirmer, gehen drei Kinder hervor, Lukas, Markus und Lena Ebeling.
Und aus der Ehe von Angelika Tölke, geborene Ebeling, und Stefan Tölke gehen die beiden Kinder Daniel und Sabrina hervor.
In den Jahren 2005 bis 2006 wird die alte Werkstatt an der Riepener Straße 17 umgebaut und modernisiert.
Neben erheblich erweiterten Lagerkapazitäten wird hier nun auch eine Ausstellung eingerichtet.



Geschichte in Bildern

Meisterbrief von Wilhelm Ebeling aus 1922.
Ein Bild wahrscheinlich aus etwa 1935.
Darauf zu sehen: Wilhelm Ebeling (*1862) links
und Wilhelm Ebeling (*1894) rechts
sowie Heinrich Ebeling (*1929) zweiter von rechts
und sein Bruder Wilhelm Ebeling (*1924) als zweiter von links.
Eine alte Rechnung aus dem Jahre 1936.
Es wurden damals die angefallenen Arbeitsleistungen
gestundet und jährlich abgerechnet.
Meisterbrief von Heinrich Ebeling aus 1956.
Der Hufbeschlag bildete in den frühen Jahren
für lange Zeit eine der Haupteinkünfte
der Schmiede.
Hier sehen Sie Heinrich Ebeling in Aktion.
Der Werkstattneubau von 1957.
Das Gebäude existiert noch heute und wird
als Lagerhalle verwendet.
Der Hallenneubau von 1981, wie er kurz nach der
Fertigstellung aussah.
So ungefähr sieht´s heute bei uns aus...
Die neue Lagerhalle aus 2005/2006 an der Riepener Straße 17.